Empfehlungen bei Erkältungen/Grippalen Infekten

Da die meisten Erkältungen hier in der norddeutschen Tiefebene eine Reizung der Nasennebenhöhlen sind,

habe ich einige Tipps aufgezeigt, die sinnvoll sind, preiswert und erprobt.

Es gibt nichts RICHTIGES gegen die (meist) virusbedingten Erkrankungen: denn: wenn es etwas RICHTIGES gäbe,

würden wir das alle nehmen; daher existieren reichlich Geheimtipps und Empfehlungen; frag sechs Leute; bekommst acht verschiedene Antworten.

Wichtig sind ein paar Grundlagen:

 

– Viel viel Heisses trinken und viel viel Ruhe.

– Die Nase freihalten mit normalen Nasentropfen, z.B.: Nasivin®; Olynth®; oder etwas teurer: Nasic® (angenehm mit Panthenol), oder Meerwasserspray

für Schwangere: Euphorb.compNasenspray®

Dampfbad : z.B. mit Kamille oder Gelomyrtol-Kapseln® ( –anstechen und mit kochendem Wasser übergießen)
oder ein kleines Fläschchen aus der LÖWEN-APOTHEKE für ca. 6€ (Inhalatio comp DRF-DOS I ).
Nur 5 Tropen sind für das Inhalieren nötig und der Inhalt reicht lange (auch für die Sauna oder das Duftlämpchen geeignet).
Dabei ist eine ausgediente Thermoskanne hilfreich: Sie hat den Vorteil, dass über Stunden immer wieder mal inhaliert werden kann.
Besser als mit der Schüssel und dem ansonsten bewährten Kamillendampfbad ( denn hier wird das Ganze wird nach 10 min. entsorgt, weil es kalt geworden ist).
Und wenn mehrere in der Familie erkrankt sind: die Kanne kann kreisen.

Rotlicht zwei mal 10 min.

Nasendusche – siehe bei WIKIPEDIA

– Unterstützt durch biologische oder homöopathische Mittel wie z.B.:Cefasinu® Sinupret® Sinuselect®.
Also alles unternehmen, damit der Schnupfen vorne auf natürlichem Weg herauskommt.
Rinnt er hinten herunter, kommt es zu diesem meist trockenen Reizhusten, der wiederum zu Hals- oder Kopfschmerzen führt und uns nachts nicht schlafen lässt.
Dann ist ein Husten-Blocker sinnvoll (Efeuprodukt), Silomat® (unbedingt Packungsbeilage beachten!) oder aber ein von mir verordnetes Codein®- oder Capval ®-präparat(wobei diese Präparate nicht heilen und nicht helfen; sie VERhelfen uns allerdings zu einem etwas ruhigeren Schlaf; und ich bin ein großer Fan der Nachtruhe: denn nachts soll man schlafen und nicht husten.

GLIEDERSCHMERZEN geht man mit ASS 500 an,(z.B. Godamed 500® /ASS-500 ®Brausetabletten).
Magenempfindliche nehmen Paracetamol (Ben-u-ron® )
( Erwachsene jeweils zwei Tabletten auf einmal; Schulkinder: 1×1)

HALSSCHMERZEN: zunächst viel und oft trinken
ASS® (s.o.) plus Lutschtabletten z.B. Gelorevoice® oder auch fishermen`s friend® sind zu empfehlen.
Wer trotzdem viel sprechen muss, oder große Schmerzen beim Schlucken hat, kann die Beschwerden zusätzlich mit Anästhesin-Pastillen® bekämpfen.
Dieser Wirkstoff befindet sich in fast allen Halspastillen, aber nicht so konzentriert.

– Wichtig ist mir der Verlauf der abendlich gemessenen (und nicht gefühlten) Temperatur:
liegt sie über 37° UND es zeigt sich die Ampel: (der Schnupfen wird rot oder gelb oder grün oder alles zusammen)
UND der ganze Kopf wird zu einem Dampfdrucktopf: DANN ist es Zeit, den Hausarzt aufzusuchen.
Kurz gesagt: Bei FARBE und FIEBER sehen wir uns wieder.

– Daneben sind ALLE Hausmittel sinnvoll, die Linderung verschaffen.
Und damit weitere Mitmenschen nicht angesteckt werden,bitte ich zu beachten:
Nach dem Stuhlgang und vor dem Essen: Händewaschen nicht vergessen

Gute Besserung!

Magen – und Darmerkrankungen

Empfehlungen für Erwachsene bei Magen- und Darminfekten:

Bei Übelkeit nehme man vom Arzt verordnete MCP®-Tropfen oder das (bessere) frei verkäufliche Vomex®

Bei Durchfall: Imodium® oder Lopedium ISO Brausetabletten® ( mit den wichtigen Nährsalzen): jeweils eine Tablette NACH jedem Durchfall;

KEIN DURCHFALL = KEINE TABLETTE !

Die MCP-Tropfen  bzw Vomex hingegen dürfen gerne mehrfach genommen werden.
Manchmal zeigen sich Krämpfe. Dann empfehle ich die feuchte Wärme: Feuchtes warmes Tuch auf den Bauch– Wärmflasche–dann ein trockenes Tuch darüber. Die angenehmste feuchte Wärme ist ein Vollbad, und/oder man besorgt sich BUSCOPAN® als Dragee oder Zäpfchen aus der Apotheke.
Flüssigkeit ist sehr wichtig: entweder fertige Elektrolytlösungen oder hausgemacht:
– 1 L Tee (ob schwarz, rot, grün oder bunt; ist Geschmackssache)
– 1 EL Zucker
– 1/2 TL Salz (gestrichen)
– 2 Zitronen / Orangen o.ä.( Ideales Rezept auch für den Sommerurlaub am Mittelmeer)
Wenn der Appetit wiederkommt: Bitte Vorsicht mit dem Fett: verträglich ist alles, was man kochen oder dünsten kann: Reis, Nudeln, Kartoffeln, das meiste Gemüse (mit einer fettarmen/freien Soße); Weißbrot mit Magerquark und Marmelade (dünn); bei Schinken: das sichtbare Fett weglassen; KEINE WURST! Auch für Kleinkinder gut:Apfel gerieben, Banane geschlagen; Zwieback etc.

Sollte dann immer noch keine Besserung eingetreten sein, wenden Sie sich doch vertrauensvoll an Ihren Hausarzt.
Und damit andere nicht angesteckt werden,bitte ich zu beachten:
Nach dem Stuhlgang und vor dem Essen: Händewaschen nicht vergessen

Übrigens: -Schokolade stopft nicht!

Gute Besserung

Fieber

…ist meist ein positives Zeichen. Zeigt es doch, dass der Körper in der Lage ist, auf Fremdkörper wie Bakterien oder Viren richtig zu reagieren:

Die Abwehrproduktion arbeitet auf Hochtouren und viele Keime können bei dieser Temperatur nicht überleben. Deshalb ist ein grundsätzliches Senken der Körpertemperatur nicht immer von Vorteil: die Produktion der körpereigenen Abwehrstoffe wird gebremst und einigen Keimen wird das Weiterleben ermöglicht.

FIEBER BEI KINDERN
ist etwas differenzierter zu betrachten

Die Universität Witten/Herdecke hat eine schöne Übersicht erarbeitet.
Nur zu den Wadenwickeln bleibt zu sagen: Sie sind erstens nicht so angenehm: 40! Fieber–kaltes Wasser—-über 20° Temperaturunterschied!! Und Wadenwickel sind auch nur sinnvoll, wenn die Füße heiß sind. Bei kalten Beinen/Füßen gibt es eine wesentlich effektivere Methode der Temperatursenkung:
Messen der aktuellen Körpertemperatur; Bereiten eines Vollbades mit 1 bis 2 ° weniger; dann Kaltwasser langsam hinzulaufen lassen, sodass nach 5 bis 7 Min das Badewasser eine Temperatur von 36/35/34° hat: dann fangen die Kinder irgendwann an „zu schnattern“; dann raus; abfrottieren und in`s Bett:
hat folgende Vorteile: eine sanfte, effektive und länger anhaltende Temperatursenkung ( insbesondere wenn jetzt nochmals Paracetamol(Ben-u-ron® ) oder Ibuprofen(Nurofen® ) gegeben wird); die Kinder sind müde, sauber und können sich dann besser (gesund) schlafen.

Kopfläuse

sind ein immer wiederkehrendes Problem.
 
Dabei gibt es ganz einfache Handlungsabläufe, diese ungebetenen Gäste vergleichsweise schnell los zu werden.Wie in vielen Bereichen der Medizin (z.B. Impfen), ist uns der Schweizer Nachbar um einiges voraus.
Lesen Sie, wie man es in der Schweiz macht. Nehmen Sie sich 10 min Zeit; auch die Kinder werden auf der für sie eigens eingerichteten Seite mit „Amalia der Kopflaus“ ihre Freude haben und arbeiten dann um so effektiver mit.
Es erspart Ihnen vieles an Unannehmlichkeiten.
Eine weitere gute Internet-Seite der Firma Pohl Bonkamp finden Sie hier mit einem -58-sek-Video, wie das Läusemittel wirkt und vielen anderen praktischen Tipps.

Sinnvoll Geld spenden

dann darf ich Ihnen folgendes empfehlen:
 
Während meiner dreimonatigen Südamerikareise 1978 bin ich über Freunde in das bolivianische Dorf INDEPENDENCIA gelangt, wo Pater Manfredo und Schwester Verena in diesem kleinen Anden-Ort über die Jahre eine Kirche, eine Schule, eine Sozialstation und die gesamte Wasser- und Stromversorgung aufgebaut haben. Man erreicht diesen Ort von der Bezirkshauptstadt COCHABAMBA aus in der Regenzeit in „nur“ 22 Stunden Busfahrt.( Denn bei den starken Regengüssen sind manchmal die Straßen unpassierbar; man muss aussteigen und der Bus fährt im Schritttempo die gefährliche Strecke ohne Fahrgäste)
Und die dann in der Nähe gelegenen Bergdörfer ohne jegliche Stromversorgung erreicht man in weiteren Tagesmärschen zu Fuß oder mit dem Pferd.
 
Alle Erlöse de Praxis aus Quittungen, Attesten und den Spenden aus der Bestrahlung etc. gehen direkt an die Mission Ayopaya.
Sie können sicher sein: dieses Geld kommt direkt dort an, wo es hingehört.
Lesen Sie nur die Informationsbroschüren , die ausliegen.

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Ein ganz besonderes Thema ist die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.
 
Da sich der Gesetzgeber bislang noch nicht für eine verbindliche Form hat entscheiden können, sind alle Beteiligten auf sich gestellt. Es MUSS nicht immer ein notariell oder vom Arzt beglaubigtes Formular sein. Entscheidend ist doch, dass ALLE Beteiligten, alle Kinder und nächsten Angehörigen informiert sind. Im Gegensatz zu dem richtigen Testament muss hier alles rechtzeitig für alle offen gelegt werden.
Nehmen Sie sich richtig Zeit und „stöbern“ in den vielen Vorschlägen, bis Sie einen gefunden haben, der zu Ihnen passt.
Nehmen Sie diesen; füllen ihn aus; fügen IHRE Vorstellung ein; man macht es (meist) nur einmal und wie bei einem richtigen Testament muss es nicht jedes Jahr erneut bestätigt werden.
 
Zu den VORSCHLÄGEN von Dr. May. (im Augenblick sind es über 200 verschiedene Versionen)
Die Liste soll die Entwicklung der veröffentlichten und angebotenen Mustertexte von Vorsorgemöglichkeiten mit dem Schwerpunkt von Patientenverfügungen in Deutschland nachzeichnen. Es wurde auf Basis der Sammlung eine Klassifizierung vorgenommen. Dies kann grob angegeben werden mit:
 
1. Textbausteinen
2. Mustervorlagen mit einer vorgeprägten Meinung
3. Ja/Nein Musterformulare
4. Arbeitsvorlagen mit der Notwendigkeit der Individualisierung und
5. Informationsbroschüren