Praxisleistungen
 
Diagnostische und therapeutische Maßnahmen erfordern
Zeit und Sorgfalt. Daher bitten wir Sie, vorher
einen Termin zu vereinbaren (Ausnahme: Notfälle).
 

Besondere Leistungen

werden zusätzlich angeboten und gesondert geplant. Für diese
Privatleistungen sollte immer ein Termin vereinbart werden.

Blutabnahme für das Labor

Die Blutentnahme wird täglich durchgeführt. Anschließend wird es von einem speziellen Fahrdienst zur Analyse
in unser Braunschweiger Labor bzw. in ein Speziallabor nach Hannover gebracht.
 
Täglich von 8.00 bis 8.30
 
Zur venösen Blutabnahme wird die Vene mittels eines Stauschlauches gestaut. Mit einer Kanüle wird die Vene punktiert und dann
ein oder mehrere Röhrchen gefüllt. Nach der Blutentnahme wird die Stauung des Armes
gelöst, die Kanüle zurückgezogen und die Punktionsstelle mit einem Pflaster versehen.
 
Wenn Sie wissen möchten, wie es in einem Labor zugeht, oder welche Labortests es überhaupt gibt.

EKG

Das EKG ist ein schmerzloses nicht-invasives, jederzeit wiederholbares durchführbares Untersuchungsverfahren.Es ist auch Bestandteil der Vorsorgeuntersuchung beim Check-Up.
 
Aus dem EKG können Herzfrequenz, Herzrhythmus und der Lagetyp (elektrische Herzachse, ) bestimmt und die elektrische Aktivität von Herzvorhöfen und Herzkammern abgelesen werden. Für die Diagnostik von Herzrhythmusstörungen wie Extraschlägen (Extrasystolen) und Störungen der Erregungsleitung und -ausbreitung (z. B. Schenkelblock und AV-Block) ist das EKG ebenso unverzichtbar wie zur Erkennung eines Herzinfarktes.
 
Das EKG kann auch Hinweise auf eine Verdickung der Herzwand (Hypertrophie des Myokards), eine abnorme Belastung des rechten oder linken Herzens, Entzündungen von Herzbeutel (Perikarditis) oder Herzmuskel (Myokarditis) sowie Elektrolytstörungen und unerwünschte Arzneimittelwirkungen liefern.
 
Wie wird ein EKG durchgeführt?
 
Vor jedem EKG sollte der Patient dem Arzt mitteilen, ob und welche Medikamente er einnimmt, denn manche beeinflussen die Herzaktivität.
 
Bei einem Ruhe-EKG liegt der Patient entspannt auf einer Liege, dann werden die Messelektroden auf die Haut gesetzt. Bei starker Behaarung muss zum Teil rasiert werden.
 
Auf die Messpunkte wird ein elektrisch leitendes Gel aufgetragen. Diese Punkte befinden sich auf allen vier Extremitäten und der Brustwand. Auf dem Oberkörper werden sechs Elektroden in einer bestimmten Reihenfolge angebracht. Die Elektroden werden mit dem EKG-Gerät verbunden und die elektrische Herzaktivität wird bestimmt. Nach der Untersuchung die Messelektroden wieder entfernt und das EKG ausgewertet.

Vorsorgeuntersuchung

Säuglinge Jugendliche Ab 35 Ab 45 Ab 60

 
 
Als Hausarzt ist es meine vordringlichste Aufgabe, Sie vor Krankheiten zu schützen.
Sie sollten möglichst nicht erst behandelt werden, wenn bereits ein Herzinfarkt oder Schlaganfall eingetreten ist!
Heutzutage gibt es sehr gute Möglichkeiten, Erkrankungen frühzeitig zu erkennen, zu behandeln und damit zu verhindern, dass Spätschäden auftreten. Damit Sie fit und gesund bleiben.
Die Krankenkassen geben Ihnen daher die Möglichkeit, eine Vorsorgeuntersuchung (Check-Up) ab dem 35.Geburtstag alle zwei Jahre durchführen zu lassen.
 
Einige Kassen bieten mit dem Hausarztvertrag eine deutlich verbesserte Vorsorgemöglichkeit.( schauen Sie nach, ob Ihre Kasse zu den teilnehmenden Krankenkassen gehört). Dann haben Sie die Möglichkeit, jährlich einen Vorsorge-Check durchführen zu lassen, z.T. wird auch die Praxisgebühr erlassen.
 
Dazu gehört auch die Vorbereitung zur Urlaubszeit. Insbesondere der Schutz vor vielen Erkrankungen mit den dazugehörigen Impfungen. Ob Ihre Krankenkasse die Fern-Reise-Impfungen wie z.B. gegen die Hepatitis mit Kosten bis zu 240 € übernimmt, finden Sie hier.
 
Über prüfen Sie schon mal ihren individuellen Impfstatus; das Deutsche Grüne Kreuz bietet Ihnen die Gelegenheit.
 
 


 
Säuglinge und Kleinkinder
 
Ab der U3 werden alle Kindervorsorgen durchgeführt.
Neben der allgemeinen Entwicklung, der Sprach- und Hörentwicklung wird großer Wert auf die Vorsorgeimpfungen gelegt, die gemäß der Seiko (ständigen Impfkommission) empfohlen werden.
 
Einen individuellen Impfplaner für Ihr Kind können Sie hier erstellen: Geben Sie lediglich den Namen und das Geburtsdatum ein; und schon haben Sie einen Impfkalender, der bereits bis in`s 60. Lebensjahr reicht!
 
 


 
Jugendliche
 
Zur J1 (in der Zeit vom 12. bis zum 14. Geburtstag) werden alle Jugendlichen mit einem persönlichen Brief angeschrieben
und eingeladen, sich einen Termin zur Untersuchung geben zu lassen. Jetzt wird die Lücke geschlossen von der letzten U-Vorsorge
bis zur Jugendschutzuntersuchung zu Beginn der Ausbildung.
Bei der J1 wird neben einer gründlichen Untersuchung u.a. eine Blutabnahme zum Ausschluss von
Schilddrüsen- und Fettstoffwechselstörungen durchgeführt.
 
Es werden die letzten Impflücken geschlossen: Insbesondere kann jetzt noch mit der Hepatitis-Impfung
(die ansteckende Gelbsucht) und für Mädchen mit der HPV-Impfung (zum Schutz vor Gebärmutterkrebs) begonnen werden.
Denn noch übernehmen die Kassen die z.T. erheblichen Kosten von bis zu 450€
 
 


 
Früherkennung ab 35
 
Mit dem 35. Geburtstag haben Sie die Gelegenheit, sich regelmäßig alle zwei Jahre „durchchecken “ zu lassen. Einige Kassen bieten über Hausarztverträge auch jährliche Vorsorgen an.
 
Die Untersuchung findet an zwei verschiedenen Tagen statt:
Bei der Terminvergabe erhalten Sie einen Fragebogen, den Sie bitte ausgefüllt zum ersten Termin mitbringen; es erfolgt hierbei die Blutentnahme (Zucker/Cholesterin/Nieren/Gicht);
Größe, Gewicht und Blutdruck werden gemessen und der Fragebogen ausgewertet.
Am zweiten Tag wird eine Lungenfunktion durchgeführt;ein EKG geschrieben.Es erfolgt eine gründliche Untersuchung und eventuelle familiäre Risiken werden abgeklärt.
Ich lege nach wie vor großen Wert auf einen vollständigen Impfschutz .Meist genügt jetzt eine Auffrischung ( mit einem einzigen Stich gegen: Tetanus/ Diphtherie/ Kinderlähmung/Keuchhusten)
 
 


 
Früherkennung ab 45
 
Neben dem schon seit dem 35. Geburtstag möglichen Check-Up (siehe dort) beginnt mit dem 45. Geburtstag für die Herren der Schöpfung die Zeit der Krebsvorsorge.
Jährlich sollten sich das zumindest hier in Vallstedt etwas mehr als bundesdurchschnittlich 18% (!) antun.
Ab 50 gehört auch die Darmkrebsvorsorge mittels eines Stuhltests dazu: einmal der HEMOFEC (über drei Tage mit vorheriger Diät) oder der einfache FOB-TEST (den es bei uns für 15 € gibt) :
 
In Europa gehört Darmkrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen. Er entwickelt sich schleichend und fast symptomfrei.
Der Hinweis auf verborgenes Blut im Stuhl kann einen frühzeitigen Hinweis auf Darmkrebsvorstufen liefern.
Was das bloße Auge nicht wahrnimmt; dieser Test kann es:
Er weist schon geringste Mengen im Stuhl nach.
 
Schnelle und sichere Test-Ergebnisse helfen zurFrüherkennung.
• für zuhause
• keine Diät erforderlich
• zuverlässig und schnell
 
PROBENNAHME
 
Halten Sie das Röhrchen aufrecht und öffnen Sie die Verschlusskappe.
Entnehmen Sie den Probennehmer. Stechen Sie den Spiralstab an drei verschiedenen Stellen in die Stuhlprobe.
Geben Sie den Probennehmer mit der Stuhlprobe ins Röhrchen und verschließen dieses gut in dem Tütchen.
Beschriften Sie es ihrem Namen.
 
Ab 55 kann der Stuhltest sinnvollerweise durch eine Vorsorgedarmspiegelung ersetzt werden.
 
 


 
Früherkennung ab 60
 
Falls nicht schon längst geschehen, empfiehlt sich spätestens jetzt die jährliche Grippe-Impfung
(Influenza – die Grippe)
und die Impfung gegen die häufigsten Erreger der Lungenentzündung (Pneumokokken).Dabei hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass bei gleichzeitiger Impfung der Schutz noch deutlich höher liegt. So sind die Zahlen für alle Lungenentzündungen um 20%, für Pneumokokken um 60% und die dadurch bedingten Todesfälle um 50 % zurückgegangen.
Weiterhin sollte alle zwei Jahre (bei manchen Hausarztmodellen einiger Krankenkassen auch jährlich) der“Check“ durchgeführt werden.
Und da die meisten auch noch aktiv im Garten tätig sind, sollte u.a. die Impfung gegen Wundstarrkrampf (Tetanus) aufgefrischt werden. Daneben auch der Schutz vor Diphtherie, Kinderlähmung und Keuchhusten. Denn wir Erwachsenen können diese Erkrankungen weitergeben, ohne selbst zu erkranken. D.h. wir schützen also mehr unsere Kinder, Enkel als uns selbst.

Lungenfunktionstest

Lungenfunktionsuntersuchungen werden beim Hausarzt mit einem Spirometer durchgeführt. Die Untersuchung dauert einige Minuten und ist eigentlich ganz einfach: Man setzt sich vor das Gerät, bekommt eine Nasenklemme aufgesetzt, nimmt das Mundstück in den Mund und atmet ganz normal. Nach Anweisung der Arzthelferin werden dann bestimmte Atemmanöver durchgeführt. Tiefes Einatmen, Luft anhalten und schnelles Ausatmen ist beispielsweise das Atemmanöver zur Bestimmung der Einsekundenkapazität (FEV1).

Am Anfang stehen Informationen darüber, wie groß das Lungenvolumen ist und aus welchen Anteilen es sich zusammensetzt. Weiterhin werden Atemstromstärke und Atemfluss gemessen.
Die Ergebnisse geben Auskunft über den Zustand der Atemwege. Abhängig von Größe, Gewicht und Geschlecht gibt es Normwerte für die einzelnen Messungen. Auf dem Messprotokoll steht zuerst der Normwert, dann der gemessene Wert und zum Schluss die Angabe, wieviel Prozent des Sollwertes (Wert, der beim Gesunden zu erwarten ist) erreicht wurden. Zur Beurteilung werden nicht nur die Messergebnisse, sondern auch das Aussehen der Kurven und Diagramme sowie das Verhältnis der Werte untereinander herangezogen.

Fernreise – und Impfberatung

Ob Ihre Krankenkasse Reise-Impfungen übernimmt, erfahren Sie HIER

Nirgendwo gilt das Motto „Vorbeugen ist besser als Heilen“ mehr als bei Reisen in Länder mit ungewissen gesundheitlichen Verhältnissen. Wir helfen Ihnen, den Auslandsaufenthalt zu planen und versorgen Sie mit allen wichtigen Gesundheitsinformationen über jedes Land dieser Welt.

Wichtig für die Vermeidung von Erkrankungen ist die Information des Reisenden über bestehende Gesundheitsrisiken. Dazu gehören das Wissen um „banale“ Hygieneregeln sowie einfache Verhaltenstipps zum Sonnenschutz ebenso wie Impfungen. Aber auch der „einfache“ Schutz gegen Insektenstiche und das Wissen um seltene Risiken sind wichtig, damit der Reisende Gesundheitsrisiken vermeiden kann.

Dabei kommt es immer darauf an, wie man unterwegs ist: (als Pauschaltourist oder Rucksackreisender); zu welcher Jahreszeit (Regen- oder Trockenperiode); mit oder ohne Ausflüge in das Landesinnere; wie lange und welche persönliche Risikofaktoren bekannt sind: z.B.: bei Malaria: „Wenn irgendwo eine Mücke surrt: die sticht dann immer mich!)

Wichtig sind Impfungen gegen Infektionskrankheiten, für die in den Reiseländern ein höheres Risiko besteht. Hierbei gibt es einerseits Pflichtimpfungen.
Daneben gibt es Standardimpfungen, die weltweit relevant sind:
• Tetanus (Wundstarrkrampf)
• Diphtherie
• Poliomyelitis (Kinderlähmung)
• Keuchhusten
• Hepatitis A
• Hepatitis B

Weitere mögliche Reiseimpfungen sind:
• Typhus
• Rabies (Tollwut)
• Cholera
• Meningokokken
• Japanische Enzephalitis
• FSME
und je nach Reiseziel und Reisezeit weitere.

Machen Sie bitte rechtzeitig einen Impfberatungstermin aus und bringen Sie bitte ALLE Impfausweise/Karten (auch ganz alte) mit:

nur eine dokumentierte Impfung ist auch eine.

Auf dieser Seite

der WHO finden Sie aktuelle Informationen zu den wichtigsten Tropenkrankheiten.

 

Sauerstoff-Aufbaukur

„Gesundheit ist ein Zustand des vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Fehlen von Krankheiten und Gebrechlichkeit.“
Diese Definition der Weltgesundheitsorganisation deckt sich mit den Zielen der Ärztegesellschaft für Gesundheitsmedizin und Prävention:
 
• Die Gesundheit entscheidend zu verbessern
• Vitalität und Leistungsfähigkeit zu erhalten
• Alterungsvorgänge zu verzögern und Lebensdauer zu verlängern.
 
Eine Möglichkeit, in diesem Sinne einzuwirken, bietet die Orthomolekulare Medizin.
Optimale Gesundheit und Widerstandskraft gegen Erkrankungen werden dann erreicht, wenn möglichst alle körpereigenen Substanzen in optimaler Menge im Organismus vorhanden sind. Leider gerät die Vitalstoff-Bilanz bei vielen Menschen mit zunehmendem Alter unnötigerweise immer mehr ins Minus. Oft genug wird nicht einmal die Minimalversorgung erreicht. Die Aufnahme der meisten Vitamine, Vitaminoide, Mineralstoffe und Spurenelemente sowie der Omega-3-Fettsäuren liegt unterhalb der gesundheitswichtigen Optimalmengen. Mit zusätzlicher Einnahme dieser als „orthomolekulare Substanzen“ bezeichneten Wirkstoffe ließe sich die Vitalstoff-Bilanz entscheidend verbessern und damit Gesundheit und Vitalität optimieren. Denn ohne es zu wissen, benötigen viele Menschen mehr Vitamine und Spurenelemente, als sie zu sich nehmen. Vor allem in speziellen Lebensphasen und bei bestimmten Risikogruppen ist der Vitaminbedarf besonders hoch, so z.B.:
 
• während der Wachstumsphase bei Kindern und Jugendlichen
• in Zeiten erhöhter geistiger und körperlicher Anstrengung
• in Schwangerschaft und Stillperiode
• in den Wechseljahren
• im Alter und bei Krankheit
• bei Schadstoff- und Umweltbelastungen
• unter der Einnahme von Hormonen
• bei vermehrter Kohlenhydratzufuhr
• bei starkem Stress
 
Eine Risikogruppe der Vitaminversorgung stellen außerdem Raucher und Alkoholiker dar. Nicht nur, dass das Genussgift den Vitaminverbrauch erhöht, meist kümmern sich diese Menschen auch besonders wenig um eine gesunde, vollwertige Ernährung, so dass sich hier die negativen Auswirkungen sozusagen kumulieren.
 
Der Schwerpunkt orthomolekularer Therapie liegt aber nicht nur in der Beseitigung von Symptomen, sondern vor allem auch in der Vermeidung und Behebung von Krankheitsursachen. Die Basis der orthomolekularen Behandlung ist die Zufuhr körpereigener, orthomolekularer Substanzen in der richtigen Menge und Kombination. Chemotherapeutische Arzneimittel werden, soweit der Einsatz therapeutisch notwendig ist, durchaus akzeptiert. Dabei wird aber die Gewichtung von Wirkung und Nebenwirkung besonders sorgfältig beobachtet.
Statt der üblicherweise geforderten Mindestdosierung ist einer der wichtigen Grundsätze in der Orthomolekularen Medizin die Optimaldosierung. Das bedeutet: Vitamine sind (bis auf A, D und K) in hoher Dosis anzuwenden und Mineralstoffe, Spurenelemente und Vitaminoide sind ausreichend hoch zu dosieren.
 
Die herkömmlichen Multivitamin-Präparate, auch wenn sie noch zusätzliche Mineralien enthalten, sind vom Standpunkt der orthomolekularen Therapie wertlos. Sie können aufgrund ihrer geringen Konzentration bestenfalls Mangelerscheinungen verhindern, denn eine präventive oder gar therapeutische Wirkung im orthomolekularen Sinn ist nicht zu erzielen, wenn die Substanzen zu niedrig dosiert sind.
 
Die Stoffwechselvorgänge zur Energiegewinnung sind bekanntlich sehr komplexer Natur, d.h. es werden viele verschiedene Vitalstoffe in unterschiedlicher Dosierung zur optimalen Verstoffwechslung benötigt. Der Mangel eines einzigen Vitalstoffes kann den ganzen Stoffwechselvorgang bremsen oder gar blockieren.
Unser Berufsverband setzt die orthomolekulare Medizin zu einem Zeitpunkt ein, wo noch keine organischen Krankheiten aufgetreten sind.
 
Spezielle wohldefinierte Krankheitssymptome treten zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf. Es besteht höchstens eine Anhäufung aus verschiedenen diffusen Beschwerden und Befindlichkeitsstörungen, die noch nicht als Hinweis auf den Mangel eines einzigen Stoffes gewertet werden können. Ebenso verhält es sich auch mit chronischen Krankheiten, die im allgemeinen ebenfalls auf einem ganzen Komplex von Ursachen beruhen. Es besteht somit fast immer ein komplexer Bedarf an einer ganzen Anzahl von Vitalstoffen. Nach dem Prinzip der Orthomolekularen Medizin behandeln wir deshalb auch mit einer komplexen Kombination hochdosierter körpereigener Substanzen, um die Schieflage in der Vitalstoff-Bilanz optimal auszugleichen. Die Konzentrationen der von uns verabreichten orthomolekularen Substanzen liegen häufig weit über dem von der Deutschen Gesellschaft für Ernährungswissenschaft angegebenen Tagesbedarf, der die empfohlene Minimalkonzentration zur Verhinderung von Krankheiten, z.B. Skorbut, darstellt.
 
Dieses Verhalten, nicht nur mit einem Stoff sondern gleich einem ganzen Komplex von Wirkstoffen zu behandeln, ist der Schulmedizin allerdings fremd, da man hier immer eine Krankheit nach Möglichkeit auf eine einzige Ursache reduzieren will und auch das therapeutische Spektrum auf einige wenige Stoffe minimieren möchte.
Zu den orthomolekularen Substanzen gehören nicht nur Vitamine und Mineralstoffe, sondern auch Spurenelemente, Antioxidantien, Fettsäuren, Aminosäuren und Enzyme. Es zählen aber dazu nur die Stoffe, die natürlicherweise bereits im menschlichen Organismus vorhanden sind und benötigt werden, gleichgültig ob sie vom eigenen Körper selbst synthetisiert oder durch die Nahrung aufgenommen werden.
 
Wenigstens folgende ausreichend hoch dosierte orthomolekulare Substanzen sollten in den Kombinationspräparaten enthalten sein:
 
Beta-Carotin   Omega-3-Fettsäure
Vitamin A   Biotin
Vitamin C   Jod
Vitamin E   Selen
Vitamin B1   Magnesium
Vitamin B2   Eisen
Vitamin B6   Zink
Vitamin B3   Mangan
Vitamin B12   Kupfer
Vitamin K   Chrom
Vitamin D3   Molybdän
Folsäure   Calcium
Pantothensäure   Q10
 
Wir wissen heute, dass regelmäßige Einnahmen komplexer orthomolekularer Substanzen in hohen Dosen nicht nur positiven Einfluß auf die Leistungsfähigkeit haben sondern auch auf Krankheiten und auf die Sterblichkeitsrate, so z.B. bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Rheuma, Arterienverkalkungen, Krebs, psychische Erkrankungen, Spina bifida, Osteoporose und grauen Star.
 
Bei einer 10-Jahres-Studie an 12 000 Personen in Kalifornien verminderte sich unter dauerhaft hohen Dosen an orthomolekularen Substanzen die Sterblichkeit für Krebserkrankungen um 18% und für die Gesamtsterblichkeit um 22%. Bei den Männern war in dieser Studie eine Verringerung der Sterblichkeit an Herzerkrankungen sogar von 42%(!) feststellbar. Der Rückgang der Sterblichkeit lässt sich hochrechnen auf eine Lebensverlängerung von mindestens 6 Jahren.
Eine Studie an 127 000 (!) Personen der Harvard-Universität in den USA erbrachte ähnliche Ergebnisse mit einer Verminderung der Sterblichkeit an Herzerkrankungen um 40%!
 
Die Ergebnisse der inzwischen abgeschlossenen 147 epidemiologischen Studien über Wirkung und Nutzen orthomolekularer Substanzen sind derart überzeugend, dass die Ärztegesellschaft für Gesundheitsmedizin und Prävention WGfBL mittlerweile nicht nur den Risikogruppen und Hochleistungssportlern eine dauerhafte Einnahme dieser Wirkstoffe empfiehlt sondern allen Menschen.

Akupunktur

WAS IST AKUPUNKTUR?
Das chinesische Wort für Akupunktur besteht aus zwei Teilworten, die die Hauptanwendung der Akupunktur beschreiben, nämlich
 
1. dem Einstechen der Nadel in die Akupunkturpunkte und
2. dem Erwärmen (Moxibustion) der Punkte.
 
In der klassischen chinesischen Akupunktur existieren mehrere hundert Akupunkturpunkte, die auf den verschiedenen Meridianen angeordnet sind. Demnach gibt es zwölf Hauptmeridiane, die jeweils spiegelverkehrt auf beiden Körperseiten paarig angelegt sind, acht Extrameridiane und noch eine Vielzahl von so genannten Extrapunkten. Durch das Einstechen der Nadeln wird der Fluss des Qi = die Lebensenergie – beeinflusst.
Die Akupunktur gehört zu den Umsteuerungs- und Regulationstherapien. Noch älter als die Akupunktur ist die Akupressur. Hier werden die Punkte mit Hilfe der Fingerkuppen massiert.
 
Das Konzept der Ohrakupunktur (auch Auriculotherapie genannt) wurde vom französischen Arzt Paul Nogier wieder neu entwickelt. Die Behandlung über das Ohr ist zwar auch aus der chinesischen Akupunktur bekannt, es werden dort jedoch nur wenige Punkte verwendet. Die Schädelakupunktur nach Yamamoto mit Abbildung der Meridiane auf den Schädel ist ebenfalls eine hervorragende Ergänzung zu den o a. Methoden
 
Ergebnis eines Modellvorhabens ist, dass nach einem Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses aus Krankenkassen und Ärzten (GBA) die Akupunktur bei chronischem Knieschmerz (Gonarthrose) und bei chronischen Rückenschmerzen seit 01.01.2007 Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung ist.
Gleichzeitig wurde die notwendige Qualifikation der Ärzte weiter erhöht: Neben der ärztlichen Zusatzbezeichnung „Akupunktur“ wird der Nachweis des Kurses „Spezielle Schmerztherapie“ und „Psychosomatische Grundversorgung“ vorausgesetzt.
 
Lediglich die Akupunktur bei Knie- und Rückenschmerz wird von den gesetzlichen Kassen übernommen.
Alle anderen Akupunkturbehandlungen werden deshalb auf Privatbasis angeboten.

Lichttherapie

Die Lichttherapie ist ein von anerkanntes Verfahren zur Behandlung von Jet-lag (nach Reisen mit erheblicher Zeitverschiebung), Schichtarbeit und bei Depressionen in der dunklen Jahreszeit ( dem sog. Winterblues) und den damit häufig verbundenen Schlafstörungen, die für die Betroffenen einen Stress darstellen können.Therapeutisch werden die Patienten dabei hellem Kunstlicht ausgesetzt, man spricht hier auch von einer therapeutischen Lichtdusche.
 
In der Praxis verwenden wir ein Gerät der Fa. Davita mit 10.000 Lux und damit einen therapeutischen Bereich, der bei den meisten Heimgeräten nicht erreicht werden kann.
Weitere Einzelheiten zum Jet-lag

Kinesiotape

Meditape ist eine neue, gut verträgliche Methode mit elastischem Tape, um Beschwerden unterschiedlicher Ursache im Bewegungsapparat zu behandeln. Verschiedene Tapestreifen, zum Teil farbig, werden über den schmerzhaften Körperteil geklebt, wobei meist eine sofortige Schmerzlinderung eintritt, die an den folgenden Tage noch spürbar besser wird. Die Streifen bleiben 8-12 Tage;z.T. noch länger. Baden, Waschen oder Duschen ist natürlich möglich.Gelegentlich ist für mich das Tape eine große Hilfe in der Diagnostik: sollt tatsächlich einmal das große Tape bei Schulter- oder Knieschmerz überhaupt keine Linderung bringen, liegt meist eine schwere Gelenkschädigung vor, die unverzüglich weiter abgeklärt wird.
 
Gelernt habe ich diese effektive Methode bei Dr. Sielmann , Bad Oldesloe, und wende sie seit Jahren mit großem Erfolg an.
 
Antworten auf viele Fragen: HIER